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75 Years of Porsche
Officially approved Porsche Club 177

Am 1. Mai haben wir traditionsgemäß unser Fahrtechniktraining abgehalten. Erstmals in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC am Stützpunkt Teesdorf.

Allein die Anzahl der Teilnehmer des PCCA ließ zu wünschen übrig, von 10 Teilnehmern waren nur 5 vom PCCA. Ich habe gar nicht gewusst das wir so viele Sozialdemokraten im Club haben, aber eventuell können wir ja nächstesmal auf einen anderen Termin ausweichen.

Nichts desto trotz hatten wir einen lehrreichen Tag. Nach einem 20minütigen Theorieteil ging es mit den Fahrzeugen aufs Gelände.

Der erste Übungspunkt war bremsen auf glatten Untergrund, wobei glatt nicht untertrieben war. In der weiteren Folge kamen dann Übungen mit Ausweich- und Drifttraining dran.

Mittags stand uns das Restaurant am Gelände zur Verfügung. Klimatisiert konnten wir uns etwas von der Sonne erholen die uns unbarmherzig auf Autos und Haupt brannte.

Nach dem Essen ging es noch auf die berüchtigte Schleuderplatte, dort konnten wir jetzt sehr genau erkennen was sich schon den ganzen Tag abgezeichnet hatte.

Porsches reagieren mitunter sehr unterschiedlich und vor allem die 5 Mittelmotorautos sind da so wahre Zicken auf dem Gebiet.

Die Kollegen Faber und Danzinger mit ihren fast neuen bzw. doch sehr fortschrittlichen Cayman und Boxstern konnten noch einigermaßen die Leistung erbringen.

Bei den 914ern war es extrem bewusstseinsbildend wie sehr die Technik in den letzten 40 Jahren besser wurde. Die auch vorhandenen 911er der F-Serie waren da deutlich angenehmer im Nasshandling, obwohl auch da zwei 40jährige und ein sogar noch Früherer dabei waren.

Schlussendlich konnten wir auf einem ca. 2,5 kilometerlangen Handlingkurs noch eine halbe Stunde frei fahren und alles was wir an diesem Tag geübt hatten zur Anwendung bringen.

Dort hat die Sache mit dem Mittelmotorautos dann natürlich wieder etwas anders ausgesehen.

Aber auch Alfred Loibl mit seinen „Geländewagen“ hat es ordentlich krachen lassen und seine Reifen sicher nicht geschont, böse Zungen haben zwar behauptet er wurde nur von seiner Irmi am Beifahrersitz so angetrieben weil ihr schon so warm war im Auto.

Elisabeth Koritnik hat ihre Klimaanlage auch nicht in Betrieb gehabt, soll ja Leistung kosten so ein Teil, hat ihr aber nicht geschadet.

Wie wir bei der abschließenden Urkundenverteilung von unserem Instruktor erfuhren, haben sich die „ Koritniksisters“ trotz unterschiedlichster Autos tadellos geschlagen.

Der Tag ist dann relativ rasch zu Ende gegangen, einige waren etwas verschwitzt, die meisten etwas überrascht wie so ein Auto im Extrembereich reagiert. Leider ist einer zu Fuß nach Hause gegangen (er hat die Kupplung etwas zu sehr gequält) aber es hat zumindest jedem gefallen. Zwei Teilnehmer haben sich sogar noch vor Ort mit dem Instruktor über weiterführende Maßnahmen = Aufbaukurse unterhalten.

Sollte jemand an solchen Veranstaltungen teilnehmen wollen dem kann auch geholfen werden. Unsere Clubkollegen Johannes Huber und auch Peter Hollerer bieten in unterschiedlicher Form Trainings auf dem Wachauring und auch auf anderen Rundkursen an.

Wenn jemand nähere Informationen braucht sprecht mich an ich werde gerne weitervermitteln.

So verbleibe ich bis bald

Euer Kurt